ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Andreas Unterberger (ORF2 Do, 03.01.2019, 19:30)
Zeit im Bild

In Privatsendern erfuhr man in den Abendnachrichten das für viele Österreicher zweifellos Spannendste der letzten Stunden: Wird es bald zwei neue Feiertage geben? Hat Österreich nicht ohnehin zu viel davon? Und wie soll sich die Wirtschaft das leisten können, würden doch zwei arbeitsfreie Tage zusätzlich mehr als eine Milliarde kosten?

In der ZIB erfährt man freilich nichts davon. Dafür wird dort ein langer Beitrag über ein Konzert des linken Säulenheiligen und Migrantenhelfers Resetarits gebracht. Allerdings ist das noch ein bevorstehendes Konzert, nicht etwa ein schon stattgefundenes, das man rezensieren könnte, wie man es sonst immer bei Kulturevents tut. 

Die Erklärung für diesen Unterschied liegt auf der Hand: Resetarits braucht noch dringend Werbung, damit Besucher kommen. Und er bekommt sie natürlich wie auf Bestellung.

Einmal macht die ZIB halt Werbung für das Buch eines zur gemeinsamen Blase gehörenden Autors, einmal für ein Konzert eines anderen Haberers. Würden wir nicht mit unserem Zwangsgebühren für all das zahlen müssen, ginge dieses ziemlich korrupte Verhalten nur jene Menschen an, die einen Sender finanzieren müssen, dem täglich noch mehr Zuseher weglaufen. Aber im Fall des ORF sind das halt leider wir selbst.

Endgültig skurril wird es, wenn man dann um 20 Uhr auf die Nachrichtensendung in ORF1 schaltet. Sie entpuppt sich als eineiiger Zwilling der ZIB 1. Es trat der gleiche Redakteur auf, um in einem ganz ähnlichen Live-Interview die gleichen Sätze wie in der ZIB1 von sich zu geben (in denen er beide Male richtigerweise klarmachte, dass die chinesische Mondlandung eher ein Propaganda- als ein wissenschaftlicher Erfolg ist). Es wurde der Verteidigungsminister zum gleichen Thema wie in der ZIB1 interviewt. Nur der Resetarits blieb einem erspart. Dafür wurde halt Sportliches berichtet. Und zwar genau das, was wenige Minuten davor schon im anderen Sender zu sehen war.

Und für so etwas haben die beiden Sender komplett eigene Redaktionen. Die naturgemäß ziemlich teuer kommen. Die ganz zufällig genau dasselbe Hirn haben, damit ihnen genau dasselbe einfällt ...

Sa, 05.01.2019, 21:15 | dhmg

Es ist ganz einfach, würde man den Generaldirektor endlich wieder austauschen, würde sich vieles ändern. V.a. die Posten darunter wie der Nachrichtenchef, Korrespondenten und Diskussionsleiter.
Sa, 05.01.2019, 15:41 | ach was

AusTichyseinblick: "Haltungsjournalismus garantiert, dass die ‚richtige‘ Gesinnung wichtiger ist als saubere journalistische Arbeit und das Darstellen der Realität nach bestem Wissen und Gewissen"
Fr, 04.01.2019, 12:23 | Freier Mensch

Und siehe da:der Terroranschlag auf ein AfD-Büro in Döbeln/DEU(zerborstene Türen,Fenster..)wurde v.ORF als harmlose"Explosion"bezeichnet,jetzt ist sie schon weg.Und wieder Beschwichtigung d.SPD-Fuzzis
Fr, 04.01.2019, 08:40 | sokrates9

Warum eine rechte Regierung einen sozialistischen Privatsender - anders ist die Performance des ORF nicht zuterpretieren mit Zwangsgebühren finanziert ist mir ein Rätsel!
Fr, 04.01.2019, 08:49 | Freier Mensch

Ich kenne viele Menschen,auch Institutionen,die sich wilde Tiere zum Pläsier halten.Der ORF ist so ein Konstrukt.Den hält man sich,um d.Leuten a)Gesprächsstoff,und b)den Hass geg.Linke zu erhalten !!
Fr, 04.01.2019, 08:54 | Die Empörung

Ich kann mir gut vorstellen, dass das aus taktischen Gründen aufrecht erhalten bleibt. Es gibt keine relevante Wählergruppe, die noch ORF sieht und bei der nächsten Wahl noch lebt.
Fr, 04.01.2019, 08:25 | So missbrauchen Linksversiffte den Rotfunk

Für kapitalistische Genossenwerbung!

#LeftsAreTrash
Fr, 04.01.2019, 05:29 | fr

Man sollte vielleicht die Korruptions-Staatsanwaltschaft einschalten. Denn Werbung für Bücher, Veranstaltungen, Musik-CDs der Eigenen Angestellten, bzw. Moderatoren(auch ehemaliger) ist unstatthaft!!!
Fr, 04.01.2019, 11:33 | Ostwind

Die Korruptions-Staatsanwaltschaft ist nur für NICHT-SOZIALISTISCHE Korruption zuständig. Sonst hätten Sie ja alle Hände voll zu tun:
- ORF-GIS
-Krankenhaus Nord
-Faymann
-ÖBB
-Gemeinde Wien
-....
Fr, 04.01.2019, 05:21 | volxhilfe

Vorschlag: "Der ORF ermöglicht folgende Mitteilung kostenlos" voransetzen und schon ist's "legal" - die einfachen Dinge im Leben halt.
Fr, 04.01.2019, 05:10 | Nativ

Bin immer wieder erstaunt, was mir durch konsequente Verweigerung des Linkssenders „entgeht“.
Beschäftige mich lieber juristisch kreativ, um der Gis-Gebühr rechtlich korrekt adieu sagen zu können.
Fr, 04.01.2019, 08:48 | jagoda

@nativ , viel Glück bei ihrem Vorhaben.Sehr viele werden profitieren,aber wenige danken.So ist es eben.



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