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Werner Grotte (ORF2 Mi, 08.01.2020, 23:05)
Weltjournal

Geht es nach den selbsternannten „Klima-Rettern“, sollen ja schon in wenigen Jahrzehnten möglichst alle Verkehrsteilnehmer mit angeblich klimafreundlichen Elektro-Mobilen unterwegs sein. Einen kräftigen Dämpfer für solche Utopien lieferte das „Weltjournal“ am Mittwoch, das der ORF vorsichtshalber erst nach 23.00 Uhr sendete, obwohl die dort gebrachten Fakten gerade zu Zeiten eines schwarz-grünen Regierungsantritts im Hauptabendprogramm wesentlich angebrachter gewesen wäre.

Wie die „Weltjournal“-Reporter recherchierten, sind es vor allem die Auto-Batterien, die die Ökobilanz von Elektro-Mobilen gegenüber Verbrennungsmotoren katastrophal schlecht ausschauen lassen. So besuchte man Dörfer in den argentinischen Anden, wo internationale Firmen - mit freundlicher Hilfe der argentinischen Regierung - nach dem für die Batterie-Herstellung besonders wichtigen Rohstoff Lithium bohren. Schon die Bohrungen allein senkten den Grundwasserspiegel in den Anden-Regionen bedrohlich, sodass Landwirtschaft und Viehhaltung für die Bauern unmöglich werden. Dazu kommen giftige Staubwolken aus dem Abbau, die sogar Lamas erblinden lassen.

Ein Großteil der Batterien für E-Autos (oder -Räder) kommen derzeit aus China und Süd-Korea – beides Länder, die ihren dafür exorbitanten Energiebedarf weitgehend aus klimaschädlichen Kohlekraftwerken decken. Wöchentlich werden neue Anlagen eröffnet, um die für die Batterien ebenfalls dringend benötigten „seltenen Erden“ abzubauen. Durch die Förderung dieser Stoffe werden ganze Landstriche verwüstet. Und der Energiebedarf für die Batterie-Erzeugung ist enorm: Für die Herstellung nur einer Tonne Lithium sind rund zwei Millionen Liter Wasser nötig. Umgerechnet auf eine E-Auto-Batterie bedeutet das 18.000 Liter Wasser pro Stück.

Das Recycling ausgedienter Lithium-Batterien ist – wie man erst kürzlich bei einem ausgebrannten Tesla in Tirol erkennen musste, bei dem die Batterie allein 600 Kilo wog – ebenso gefährlich wie aufwendig. Zudem landen viel zu viele Batterien aller Art im Restmüll und sind somit für eine Wiederverwertung verloren.

Conclusio der Experten im „Weltjournal“: Der sogenannte „MIV“ (motorisierten Individualverkehr) wird sich künftig radikal einschränken müssen, wenn die Elektro-Mobilität irgendwann tatsächlich eine – umweltfreundliche – Alternative zum Verbrennungsmotor sein soll. Natürlich gepaart mit wesentlich umweltfreundlicheren Herstellungsformen der Batterien, sollte das in absehbarer Zeit überhaupt möglich sein.

Ein Befund, der wohl weder den Autofahrern, noch der Industrie schmecken wird. Viel weniger Verkehr heißt nämlich auch viel weniger Arbeit in den dafür zuständigen Fabriken. Ob die Grünen darauf wirklich eine realistische Antwort wissen, ist zu bezweifeln. Hysterische Freitags-Demos und die panikartige Ausrufung des „Klima-Notstandes“ werden an den harten Fakten jedenfalls nichts ändern. Das sollten auch Medien wie der ORF bedenken – und Erkenntnisse wie im „Weltjournal“ auch einer breiteren Seherzahl zumuten.

Do, 09.01.2020, 19:24 | Um ein Auto von da nach dort zu bringen, muss man eine . . . .

. . . bestimmte Menge Energie aufwenden, egal ob als Diesel oder als Elektronen. Die Propagandisten des Elektromobils aber glauben an den Strom aus der Steckdose, der einfach da ist. So blöd sind die.
Do, 09.01.2020, 18:49 | franz7788

Beim modernen Diesel kommt hinten weniger Feinstaub (ist ja auch so böse!) raus als vorne eingesaugt wird. Kein Witz! Also bei hoher Feinstaubbelastung Diesel in Betrieb nehmen!
Do, 09.01.2020, 14:32 | sokrates9

Do, 09.01.2020, 08:55 | fr@..Der IPPC ruderte bereits zurück, was CO² u.Erderwärmung betrifft, negiert sogar eine Korrelation .
Wenn der IPCC zurückrudert warum müssen wir dann Klimaziele einhalten?
Do, 09.01.2020, 15:37 | fr

Der Klima-Industrie und des Geldes wegen ??? :-))
Do, 09.01.2020, 18:47 | franz7788

Dann müßte man ja die Flüchtlingssteuer beim Namen nennen.
Do, 09.01.2020, 19:01 | fr

@franz7788:wir könnten diese Steuer,zumindest in AUT,aber"Bimbo-Schilling"nennen!?
Das hätte was,nämlich d.übliche Bezeichnung f.d.15-19jährigen aus d.Schwarzen Kontinent,u.den Wunsch nach d.EUR-Ende!
Do, 09.01.2020, 13:12 | seppl01

Aber allen hier ist schon bewusst, dass auch Rohöl wo gewonnen werden muss. Das wir nämlich immer vernachlässigt. Derzeit gibt es keine ehrliche Studie, die in beiden Fällen alles berücksichtigt.
Do, 09.01.2020, 14:00 | astuga

Jede Form der Energiegewinnung ist umweltschädlich. Erdöl hat aber die höchste Energiedichte (abseits d. Nuklearenergie). Und Erdöl wird man immer fördern, wegen der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten
Do, 09.01.2020, 14:01 | astuga

So wie wir ja nach wie vor auch Holz nutzen, trotz anderer Technologien.
Do, 09.01.2020, 15:39 | fr

Gutes Argument @astuga ! :-))
Do, 09.01.2020, 09:59 | jagoda

der Klimahokuspokus wurde schon Jahre vorher vorbereitet.Die div.Schulen bildeten den neuen Menschen,der für solche Agenden geeignet ist.Reden sie mit Jugendlichen,sie denken, ein Tonband zu hören.
Do, 09.01.2020, 09:19 | kamamur

Die Kleinen sind bloß willfährige Lohnschreiberlinge,wenig Substanz u.Rückgrat.D. Großen streifen d. Ertrag d. mit Blindheit Geschlagenen (linkes Auge) ein.Doch steter Tropfen höhlt d. Stein u.d.Birne
Do, 09.01.2020, 09:04 | Hatschi Bratschi

Wann macht diese restlos medialverblödete, wohlstandsvertrottelte, verhausschweinte Menschheit endlich etwas Vernünftiges? Ich habe es aufgegeben, darauf zu warten. Einzig verlässlich ist die Gier!
Do, 09.01.2020, 09:51 | Freier Mensch

Die einzige vernünftige Sache wäre eine Rückentwicklung zurTierwelt ! Damit hätten Sie gleich mehrere Probleme beseitigt : die Gier n.Geld,das Denken(ersetzt durch Instinkte),die Überbevölkerung !!:-)
Do, 09.01.2020, 08:40 | sokrates9

Der Strom kommt von der Steckdose. Die Erzeugung wurde nicht kritisch hinterfragt, auch nicht ob C02 überhaupt Klimarettend ist. Was eine Elektroinfrastruktur der Umwelt kostet war auch kein Thema.
Do, 09.01.2020, 08:55 | fr

Der IPPC ruderte bereits zurück,was CO² u.Erderwärmung betrifft,negiert sogar eine Korrelation .
Die oft zitierte Studie von 12000 Wissensch./97% Erwärmung ist Lüge,weil Fälschung nachgewiesen wurde.
Do, 09.01.2020, 08:12 | HansAdolf

Bei der Ölförderung wird nie von Naturzerstörung, Umweltverschmutzung oder Energieverbrauch in Raffinerien gesprochen. Das ist alles klinisch sauber und hat keine Auswirkung auf Natur und Umwelt. .???
Do, 09.01.2020, 08:32 | fr

Doch, ist es!! Aber geg.die Ölförderung aufzustehen hieße, die Islamischen Staaten schwer zu schädigen(Vorkommen). Bei Donald würden es ja viele FFFs goutieren,das Verbot, aber bei Obama?? Kernkraft !
Do, 09.01.2020, 12:47 | astuga

Klinisch sauber ist nichts, auch nicht Wasserkraft, Solarzellen oder Windräder.
Die Schäden durch Lithium sind ebenso groß, die Energiedichte bei Öl aber höher, die Nutzungsmöglichkeiten vielfältiger.
Do, 09.01.2020, 06:29 | antony

@axel01
Sogar i.d. Stmk, in der Pack Region soll nennenswertes Lithium Vorkommen vorhanden sein; allerdings vor Jahren an einen Austral. Investor verkauft,streitet man sich um d. Ausbeutung dieser...
Do, 09.01.2020, 08:34 | fr

Huch,meine Schwammerl-Gegend, Lavanttaler Alpen, Gaberl, etc.... !! Huch....
Do, 09.01.2020, 06:20 | wernmannfayer

Vielen Dank an die grünen Weltverbesserer die mit ihren Verboten alles nur noch schlimmer machen. Unsere Industrie wird zerstört während d. Chinesen ungehindert die Umwelt zerstören.
Do, 09.01.2020, 01:40 | axel01

wo man für 3-4 Tsd ein Auto kriegt, würde es dann nicht mehr geben, weil der bloße Metallpreis der Li-Batterie 8.000 und mehr beträgt.
Do, 09.01.2020, 01:37 | axel01

Das Ziel der Grünkommunisten ist nicht das batteriebetriebene Auto, sondern das (Lasten-) Fahrrad wie in den sozialistischen Paradiesen China oder Vietnam.
Do, 09.01.2020, 01:39 | axel01

Es gibt nicht genug Lithium, um auch nur einen weltweiten Jahresbedarf an PKW zu decken und auch nirgends die Strom-Infrastruktur, diese zu laden! Auch einen Gebrauchtmarkt



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