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Kurt Ceipek (Ö1 Sa, 20.06.2020, 12:00)
Mittagsjournal „Im Journal zu Gast“

Gäbe es in Österreich ein seriöses Studium für Journalistenausbildung müsste man das Gespräch „Im Journal zu Gast“ zwischen Grün-Vizekanzler Werner Kogler und Ö1-Redakteur Stefan Kappacher als besonderes Musterbeispiel in den Lehrplan aufnehmen. Als Beispiel dafür, wie ein politisches Interview einer öffentlich-rechtlichen und zu Seriosität und Objektivität verpflichteten Rundfunkanstalt absolut NICHT geführt werden darf.

Dass Kappacher, der dem linken Flügel der ohnehin stramm linken Ö1-Redaktionsmannschaft angehört, dem Grünen-Chef vorerst mild-freundliche Fragen stellen würde, war nicht weiter überraschend. Das ist bei Ö1-Interviews und in der Zeit im Bild eher die Regel als die Ausnahme. Den Gesprächspartner ungehindert dampfplaudern zu lassen ist bei Interviews mit roten oder grünen Politikern normal. Radikal abgewürgt werden lediglich Stellungnahmen von schwarz-türkisen Politikern. Blaue Interviewte lässt man nach Möglichkeit kaum einen Satz zu Ende formulieren.

Vorerst prügelte Kappacher die Industriellenvereinigung, deren neu gewählter Präsident von der Regierung mehr Unterstützung erbittet. Das brachte Kogler in die Verlegenheit, die Industrie verteidigen zu müssen. Seine Erkenntnis: Die Wirtschaft schafft die Arbeitsplätze. Das ist zwar logisch, aber von Vertretern des linken Reichsdrittels selten zu hören.

In der Folge ließ der Interviewer in unerhörter Penetranz nichts unversucht, den Ö1-Hörern unterzujubeln, dass die ÖVP beim Corona-Lockdown die Absicht verfolgt habe, „die Österreicher zu Hause komplett einzusperren“, was die wackeren Grünen verhindert hätten. Kogler wollte diese Steilvorlage nicht annehmen und relativierte, dass der Kauf von Lebensmitteln und andere lebensnotwendige Besorgungen nie in Frage gestanden seien.

Aber Kappacher, der nichts unversucht lassen wollte, der ÖVP ans Bein zu pinkeln, blieb beharrlich: „Herr Kogler, wäre es darauf hinausgelaufen, dass wir eine komplette Ausgangssperre gehabt hätten?“, fragte er penetrant. Weil Kogler noch immer ausweichend antwortete, meinte der ORF-Mann mit beleidigtem Unterton in der Stimme: „Herr Kogler, ich nehme zur Kenntnis, dass sie nicht sagen wollen, was die ÖVP wirklich wollte und was Sie verhindert haben.“ Um dann unvermittelt „zur Rolle der ÖVP in der Ibiza-Affäre“ zu wechseln. Auch der Rest des langen Interviews war neutralen Zuhörern kaum zumutbar und dürfte bei manchem den Blutdruck gesundheitsgefährdend hochgejagt haben.

In einem seriösen Sender, der von fast allen Österreichern zwangsfinanziert wird, müsste ein Mann der dermaßen manipulative und unverfroren parteiische Interviews führt, unverzüglich in die Portierloge zwangsversetzt werden. (Archiv wäre möglicherweise zu gefährlich, weil auch geeignet und anfällig für Manipulationen.)

All das hat mit Pressefreiheit und Unabhängigkeit der ORF-Journalisten nichts mehr zu tun, die bei Kritik an solchen Machwerken gerne ins Treffen geführt werden. Mit solchen Methoden wird das ORF-Gesetz, das Objektivität und parteipolitische Neutralität vorschreibt, grob verletzt. Warum die bürgerlichen Parteien, die in diesem Land eine klare Mehrheit bilden, dagegen nicht ihre Stimme erheben und tadeln, was tadelnswert ist, bleibt rätselhaft.

In der Praxis werden die einseitigsten und unverschämtesten Journalisten für solche Machwerke nicht gerügt, sondern von ihren Gesinnungsgenossen gelobt und mit fragwürdigen Journalistenpreisen überhäuft. Die bürgerlichen Parteien werden das seit Jahren anhaltende Trommelfeuer von links bei den nächsten und übernächsten Wahlen wohl kaum unbeschadet überstehen.

So, 21.06.2020, 13:52 | Das Interview durch den Herrn Kabacher dürfte ein echter . . .

. . . Schas gewesen sein. Wie wir es immer häufiger vom ORF erleben. Aber die ganzen Linxlinken werden hoffentlich aus dem ORF entfernt, wenn irgendwann die Linxregentschaft über den/im ORF endet.
So, 21.06.2020, 13:55 | Die Regentschaft der Linken....

...endet fats zeitgleich mit der Übernahme des ORF ins Tütk-TV !! Dann enden Linke Propaganda, Kultur,Sprache,Bilder,Sport...,aber es werden Gemeinschaftsgebete u.Pilgerfahrten übertragen.
Allah hand!
So, 21.06.2020, 12:53 | ufi

Zum Glück gibt es neben Journalisten auch Propagandisten, die "wirklich" wissen, was die Anderen wollten. Wozu also ein Interviewpartner, geht auch ohne!
So, 21.06.2020, 10:21 | Nativ

Vorwegnahme eines kommenden Beitrags: ultralinker Mob und eingedrungene Subkulturen plündern in Stuttgart. Und die üblichen Verdächtigen, vulgo Medien, verharmlosen bzgl. Zugehörigkeit der Plünderer.
So, 21.06.2020, 11:01 | fr

Juhuuu,jetzt kommen in DEU Masseninsolvenzen,Zusammenbruch ganzer Industriezweige (Auto,Energie,Fleisch..),Arbeitslosigkeit dazu - dann ist der Bürgerkrieg in DEU da!Endlich!Dann wird DEU ausradiert!!
So, 21.06.2020, 09:54 | Habe versucht dem Link zu folgen und mir dieses Mittagsjournal

anzuhören, doch selbst mit überspringen einzelner Sequenzen halte ich diesen Schwachsinn nicht durch. Grundtenor des Journals ist, schnell neue Klimasteuern bevor man diese nicht mehr durchbringt.
So, 21.06.2020, 10:05 | Kogler antwortet weniger links, als es Kappacher lieb ist.

Verzweifelt versucht der links-linke Kappacher dem Kogler Worte in den Mund zu legen, aber dieser spielt nicht mit. Na so etwas! Kappacher rennt immer wieder an. So sollten alle Interviewten agieren.
So, 21.06.2020, 10:09 | Hüte dich vor....

...den Gezeichneten ! Kappacher ist ein Linksextremer - einer,von dem man im kommenden Bürgerkrieg noch hören wird. So oder so.......
So, 21.06.2020, 10:46 | @So, 21.06.2020, 10:05 Kogler würde gerne im Sinne dieses

Journalistenabschaumes antworten, nur seit die Grünen in der Regierung sind, sind ihnen die Hände gebunden. Was hat man dem Volk angetan indem diese GrünanarchInnen staatstragend geworden sind.
So, 21.06.2020, 09:12 | kamamur

Medien u.Politik,Zur Lage u.Zukunft d.Medien-Landschaft i.Ö/Wissen f.d.Praxis,Inst.f. Journalismus.Liest man sich d. Schulungsbeispiele, linksideologische Ausführungen,betrachtet man d.geistigen Ur-
So, 21.06.2020, 09:19 | kamamur

heber dieses Machwerkes! ist sofort klar,warum die Qualität f.m.als minderwertig anzusehen ist.Einen guten Journalisten erkennt man daran/Friedrichs.Liest man dazu d.linken Misik ist klar wie wahr
So, 21.06.2020, 09:21 | kamamur

aber der Sinn dieser Einschätzung ist.Insges.betrachtet sind Medien aller Art lediglich Büttel d.Herrscher die sich das angenehme Leben mit Anbiederung udgl. verschaffen. Widerlich coBasti
So, 21.06.2020, 09:12 | Früher war der Journalistenberuf

ein Beruf, der doch einen IQ erforderte, der sich positiv vom Durchschnitt abhob. Heute scheint der positive (?) Abschluss der Volksschule zu genügen.
So, 21.06.2020, 10:05 | Selbst der (positive) Volksschulabschluss ist nutzlos

wenn der Kandidat nicht linksversifft genug ist. Damals bei den Nazis war es nicht anders!

Die heitigen Linken sind die Nazis von gestern.
So, 21.06.2020, 09:05 | frenkel

der Blüml und sein Kurz,haben das ORF -Spiel nicht durchschaut.Es wird sie selbst und alle anderen nichtlinken Kreise in Ö. dauerhaften Schaden zufügen."Falsch gelaufen."Kuko sollen besser abtreten.
So, 21.06.2020, 08:54 | Hatschi Bratschi

Die Portierloge wäre zu anspruchsvoll. Besser, einen Schrubber in die Hand drücken und die ORF-Kantine - den wichtigsten Ort am Künigelberg - aufwischen lassen.
So, 21.06.2020, 08:10 | Steuerzahler

Ich verbitte mir die Aussage, das solche Herren in die Portierloge gehören, auf das Schärfste.
Man muß als Portier etwas KÖNNEN (Brandschutz beispielsweise), das ginge nicht gut aus!
So, 21.06.2020, 06:50 | Öst. Patriot

Ja, der Kurze hätte dem Linksfunk schon 2017 das Licht abdrehen können. Hat er aber nicht, er brauchte den ORF noch, um die FPÖ loszuwerden. Nun muss er handeln, sonst war`s das mit der Kanzlerschaft.
So, 21.06.2020, 09:57 | Genau, ORF-Journaille tut alles, um ÖVP/Kurz abzuwählen.

Täglich nur negative Berichte über ÖVP-Maßnahmen, alles schlecht und unbrauchbar. Grüne sind die Super-Sauberen-Politiker, werden ständig nur positiv gelobt. ORF will grüne Allein-Regierung erreichen.
So, 21.06.2020, 10:29 | Dem Kurz, diesem "Verkehrs"-Rowdy ....

... gehört - aufgrund seines Rechts-Blinkens und Links-Abbiegens - sowieso schon lange der Kanzler-Führerschein entzogen!
So, 21.06.2020, 02:06 | Dr. Hans Christ

Die Jungen, die eigentlich noch eine Zukunft in Wohlstand und FREIHEIT haben sollten und trotzdem scharenweise links wählen, erinnern frappant an Biedermann und die Brandstifter.
So, 21.06.2020, 07:51 | Mie-Tze

Ein großer Teil der Jungen ist schon so gesteuert, dass die nicht mehr imstande sind zu begreifen, dass sie sich mit ihrem unreflektierten Gesinnungsgehorsam ihre eigene Zukunft nachhaltig zerstören
So, 21.06.2020, 09:38 | Dieser Journalismus der öffentlich rechtlichen Sender führt wie

uns die BRD zeigt, zu totaler Anarchie. Berlin ohne Polizei wird unbewohnbar. Wie jetzt in Stuttgart werden die Ausschreitungen immer unbeherrschbarer. Kampf gegen "Rechts" von Merkel ist erfolgreich.
So, 21.06.2020, 10:01 | Die Jugend wird in der Schule jahrelang von Linken indoktriniert

Wie soll sie die Wahrheit erkennen können? Geld kommt vom Papa, woher ist ja egal. Erst wenn sie selbst arbeiten, kommt das bittere Erwachen. Und schuld sind natürlich immer die bösen Reichen.
So, 21.06.2020, 10:08 | Bildung ist keine Stärke der Linksversifften!

Und ohne Bildung geht man Demagogen leicht auf den Leim.
So, 21.06.2020, 10:13 | fr

@Christ :unsere"Jungen"wird es nach d.Islamisierung Europas ohnehin nicht mehr geben.Die Männlichen werden tot sein,die Weiblichen versklavt.Das ist deren Bestimmung.Sooo schön kann Sozialismus sein !
So, 21.06.2020, 12:03 | frenkel

@02:06 es ist die Erziehung,es sind die Bildungsinhalte.82% stehen hinter linken Ansichten.(z.B.Kammerwahlen).Die Leute durchschauen das linke Tun nicht.Links hat gelern t,wurde geschickter seit 1918
So, 21.06.2020, 00:30 | Nativ

Keine Gis mehr abliefern.
So, 21.06.2020, 00:37 | Verzager

Ich will aber weiter fernsehen, nur halt nicht ORF. Und wer ein TV-Gerät hat muss zahlen.
Sa, 20.06.2020, 23:50 | Ein solches Interview für seriös und gut zu halten

kann nur jemandem einfallen, der am äußerst linken Rand der Gesellschaft herumtaumelt und für den parteipolitische Neutralität und Objektivität lästige Fremdwörter sind. Typisch ORF hal.
Sa, 20.06.2020, 23:45 | Rechtsverbinder

Die Bürgerlichen stehen unter Dauerbeschuss durch die linken Medien. Aber Kurz & Co sind selber schuld. Die hätten die Gelegenheit gehabt, den ORF zu reformieren und hätten dafür viel Beifall bekommen



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