ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Kurt Ceipek (oe1 Fr, 01.03.2019, 19:05)
#doublecheck - das Ö1 Medienmagazin

Schon der Titel des ersten Beitrages im umstrittenen Ö1-Medienmagazin „#doublecheck“ machte klar, was die Zuhörer zu erwarten hatten. „Wenn der Millenial-Kanzler eine Reise tut“. Da wusste jeder Ö1-Hörer sofort: Jetzt wird versucht, eine für Österreichs internationales Ansehen höchst erfolgreiche Reise in ein schiefes Licht zu rücken. Medien, die beeindruckt oder auch nur neutral darüber berichtet haben, wurde unterstellt, sie hätten sich bestechen lassen.

Das berüchtigte Linksaußen-Pärchen der Ö1-Innenpolitikredaktion, Nadja Hahn und Stefan Kappacher, erfüllte diese Erwartungen der Zuhörer punktgenau. Der Zuhörer gab es allerdings sehr wenige. Wer hört am Freitag abend um 19 Uhr schon Ö1? Das sind vorwiegend solche, die gerade im Auto sitzen und halt irgendeinen Sender laufen haben.

Bundeskanzler Sebastian Kurz habe nach seinem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump „ernüchtert“ gewirkt, diagnostizierte die mit einem unglaublich überheblichen Tonfall in der Stimme ausgestattete Nadja Hahn. Das mag den linkslinken Ö1-Hörern gefallen, vielen jener Hörer, die ideologisch nicht linksaußen angesiedelt sind, sträubten sich beim Zuhören die Nackenhaare.

Die Berichterstattung über das Ereignis in den heimischen Medien sei „überschäumend“ gewesen, tadelte Ö1. Einen Kritiker, der nicht in einem Nahe- oder Abhängigkeitsverhältnis vom ORF steht, trieben die „#doublechecker“ dann doch auf: Einen Mitarbeiter des Düsseldorfer Handelsblattes namens Hans-Peter Siebenhaar, der erklärte, die österreichischen Medien seien von der Regierung Kurz „domestiziert“ worden und hätten nur deshalb über das insgesamt positive Ereignis positiv berichtet. „Jubelberichterstattung“ nennt man das in „#doublecheck“.

Den ORF-Hörfunk kann er damit nicht gemeint haben, denn der hatte in seiner Hauptnachrichtensendung am Tag nach dem Treffen Trump-Kurz überhaupt nicht über die erste Begegnung eines österreichischen Kanzlers mit dem US-Präsidenten berichtet.

Kritik übt der ORF auch an der Tatsache, dass das Kanzleramt, das natürlich möchte, dass die namhaftesten Journalisten bei so einer Reise dabei sind und darüber berichten, die Reisekosten teilweise übernimmt. Dazu wird ORF-Chefredakteur Hannes Aigelsreiter interviewt, der erzählt, dass der ORF solche Reisen üblicherweise aus dem eigenen Budget finanziere, während weniger reiche Medien sich die Teilnahme an solchen Reisen ohne Unterstützung nicht leisten könnten.

Warum der ORF mit seinem dichten Korrespondentennetz überhaupt Redaktionsmitglieder an solchen Reisen teilnehmen lässt, erschließt sich dem neutralen Beobachter nicht ganz. Die ORF-Redaktion in Washington ist mehr als gut besetzt.

Diese finanzielle Unterstützung der Reisen nennt Ö1 eine „indirekte Presseförderung“, meint damit aber Bestechung. Dass der ORF auf derartige „Förderungen“ nicht angewiesen ist, liegt auf der Hand. Immerhin kassiert der Oppositionsfunk jährlich 640 Millionen Euro Zwangsgebühren von den Österreichern. Da kann man Reisekosten schon einmal aus dem eigenen Budget finanzieren – trotz der zahlreichen Korrespondentenbüros.

Nicht nur medialen Insidern ist völlig klar, dass kaum ein Medium über eine solche Reise „überschäumend“ berichten würde, nur weil es zur Teilnahme eingeladen wird. Vielbeschäftigte Journalisten lassen sich nicht mit (doch recht anstrengenden) Reisen bestechen. Aber „überschäumende“ Berichte sind nur dem ORF erlaubt, wenn es darum geht, roten oder grünen Politikern einen Gefallen zu erweisen oder in Wahlkämpfen zu unterstützen.

Wenn Kanzler Kurz sich auf einer Reise, die viele heimische Medienkonsumenten interessiert, von Journalisten begleiten lässt, wird das vom ORF ätzend kommentiert. Das Gegenteil allerdings auch. Kritisch merkte „#doublecheck“ an, dass Außenministerin Karin Kneissl – sie war selbst einmal eine hervorragende und gut informierte Journalistin – wenig Wert auf Medienbegleiter legt. Sie weiß warum.

Mo, 04.03.2019, 12:15 | Wer ist Nadja Hahn?

Eben.

Und ich will, dass das so bleibt.
Mo, 04.03.2019, 12:24 | Will ich auch.

Und Berufsverbot, naja 50 Jahre werden reichen, damit diese Frau? nicht mehr anrichten kann. Journalunk*in, elende...
Sa, 02.03.2019, 15:52 | Heimgarten

Ich bin sozusagen mit Ö1 aufgewachsen. Wenn ich so 35 Jahre zurückdenke! Ein Traumsender. Damals. Heute hören wir schon lange Radio Stephansdom. Keiner hält mehr gendern, shoa, marxismus,.. aus. Sic!
So, 03.03.2019, 11:55 | Michael D. Folden

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Sa, 02.03.2019, 12:50 | Gemeiner

Ein ORF der für Grün und Rot Wahlkampf auf Kosten der Zwangsgebührenzahler betreibt stellt ein Gefahr für die Demokratie dar. Stoppt endlich die Gebührenpflicht!
Sa, 02.03.2019, 17:19 | kamenev

bitte nicht ,--stellen sie sich eine Regierung mit Rotgrünbeteiligung vor,dann gibts noch mehr Geld ,aber aus dem Budget. paytv geht auch,wer will,der kann dann.
Sa, 02.03.2019, 12:41 | Greta Schwan

Wann wird die Regierung endlich erkennen, dass im ORF eine kleine linke Minderheit die große Mehrheit der österreichischen Wähler ungeniert verarscht. Mit Pressefreiheit hat das alles nichts zu tun.
Sa, 02.03.2019, 12:45 | Der ORF ist kein Staatsfunk, sondern ein Oppositionssender

... allerdings erst seit es keine Roten mehr in der Regierung und keine Grünen mehr im Parlament gibt. Die Unabhängigkeit ist nicht zu erhalten, sondern muss erst geschaffen werden.
Sa, 02.03.2019, 14:02 | Richtig @12:45 ...

..und daran erkennt man sehr deutlich,welche Intention die Grünen/Roten in Wirklichkeit haben:RAN ans Geld,an die Macht.Menschen egal.Gesellschaft wurscht.Staat,geh schei..en!So sind d.linken Schwe...
Sa, 02.03.2019, 12:06 | wolfgang

ORF und SPÖ liegen Kopf an Kopf im Rennen in die Selbstvernichtung!
Sa, 02.03.2019, 11:36 | jaguar

Empfehlung: einfach Servus TV Nachrichten schauen!
Sa, 02.03.2019, 10:43 | Nativ

Naja, wenn man als Deutscher den Vergleich vor Augen hat - IM Erika vs Kurz bei Trump, dann sieht man Schliessmuskelhafte Gesichtszüge bei der Einen und entspanntes Lächeln beim Anderen.
Sa, 02.03.2019, 10:48 | Freier Mensch

Danke @Nativ. Habe sehr gelacht ob der Trump`schen Synonyme,die ich ab sofort verwende : Kurz(das Lächeln) - Merkel (der Schließmuskel) !! Um ehrlich zu sein , wenn man beide anschaut ,TREFFEND !!!
Sa, 02.03.2019, 10:22 | Habakuk

Diese Sendung Doublecheck gehört zu den ärgsten Sendungen des ORF. Blanke Selbstbeweihräucherung. Gottseidank hört denen um diese Zeit keine Sau zu, außer vielleicht ein paar ORF-Watchern.
Sa, 02.03.2019, 10:16 | Wolfgang

Da Neid ist a Hund- und der ORF am Sand!
Sa, 02.03.2019, 10:23 | ..und die Redakteure...

..im Lügenland. Aber total. Und ich vermute, gar nicht unbewußt !! Sie framen, diese Verschleierungs-Kobolde im finstersten Sinne.....sie lügen,grenzen aus,vernadern,verschleiern. Ekelhaft.Einzelhaft!
Sa, 02.03.2019, 10:07 | Freier Mensch

Dieses Schand-Paar d.Journalismus zeigt deutlich,daß es hoch an der Zeit ist,die Institution ORF mit Mann u.Maus der Löschtaste zuzuführen. Das ist oppositionelle Hetze d.Sonderklasse.Jornalismus =TOT
Sa, 02.03.2019, 14:17 | Ö1 ist nur mehr widerlich und zum Abdrehen.

Egal, welche Sendung, es wird gegen die Regierung gehetzt und gelogen. Der Oppositionsfunk dreht jetzt richtig durch, weil er sieht, daß ihm nichts passiert. BLÜMEL UND STEGER AUFWACHEN! GIS WEG!
Sa, 02.03.2019, 10:06 | otti

DANKE für den Beitrag !
Es wird immer unappetitlicher, immer unerträglicher !
Was steckt hinter diesen ständigen Provokationen ???
Denn SO blöd, daß sie selbst daran glauben, KÖNNEN sie doch nit sein
Sa, 02.03.2019, 10:09 | Das Geld,die Kohle...

..so sind eben Linke. Das Geld anderer wird abgegriffen, koste es was es wolle. Verleumdung,Vernaderung,Lügenberichte,Desinformation, Publikums-u.Regierungsbeschimpfung...!! Haut sie raus, ALLEEEEEE !
Sa, 02.03.2019, 10:37 | Nativ

DOCH
Sa, 02.03.2019, 09:39 | astuga

Die Heuchelei, Hetze und Verlogenheit des ORF wird immer unerträglicher.



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